Überblick
Zu den Standardtänzen gehören ...
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Die Grundhaltung
Beide Tanzpartner stehen
relativ eng aneinander und jeweils leicht nach links versetzt, so dass der jeweils rechte Fuß zwischen den beiden Füßen des anderen steht. Gerade wenn es später an die Drehungen geht, dann ist die enge Haltung ein Muss, weil man sonst nicht die Kurve kriegt.
Der Herr setzt seine rechte
Hand am unteren, mittleren Rücken der Dame an. Die linke Hand der Dame liegt auf dem rechten Arm des Herren, jedoch nicht einfach faul ablegen, sondern lediglich anlegen, sonst bekommt der Mann einen Muskelkater ...
Die linke Hand des Herren und die rechte Hand der Dame sind gefasst und die dazugehörenden
Arme bilden ein aufrecht stehendes Dach. Die gefassten Hände sind in Augenhöhe des kleineren Partners (Mein Dank geht an Tamara für die Berichtigung). Auch wenn prinzipiell jeder mit jedem tanzen kann, so ist es beim Standardtanz angenehmer, nach außen hin harmonischer und für die technische Ausführung günstiger, wenn der Größenunterschied zwischen beiden nicht riesengroß ist.
Der Herr hat seinen seinen
Kopf nach links gedreht, die Dame ebenfalls - und das fast durchgehend. Nur bei manchen Figuren, wie z.B. einer Promenade, dreht sie den Kopf nach rechts. Für Anfänger ist es aber O.K., wenn beide Köpfe normal geradeaus gerichtet sind.
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Der Tanzstil
Der Standardtanz ist ein geschlossener Tanz. Das bedeutet, dass die
Grundhaltung fast durchgehend beibehalten wird und die Hände immer gefasst sind.
Vorwärtsschritte sind immer
Fersenschritte, sowohl beim Herr, als auch bei der Dame.
Damit man nicht den Eindruck zweier tanzender Besenstile erweckt, wird die Tanzbewegung durch
Heb- und Senkbewegungen sowie durch
Körperneigung angereichert. Das ist jedoch schon etwas für Fortgeschrittene und sollte beim ausgewiesenen Tanzlehrer vor Ort erlernt werden.
Der Herr übernimmt die
Führung, da führt kein Weg dran vorbei. Er sollte sein Vorhaben rechtzeitig durch Druckimpulse (wichtig aber: nicht mit dem linken Arm führen) oder andere eindeutige Signale der Dame bekannt geben. Denn woher sollte sie sonst wissen, was er vorhat?