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Wiener Walzer

Überblick

Beim Wiener Walzer dürften viele spontan das selbe Bild vor Augen haben: Hunderte von festlich gekleideten Tanzpaaren drehen und bewegen sich gleichmäßig zu festlichen Klängen über eine riesige Tanzfläche.

Es wird aber nicht nur bei beim Wiener Opernball »gewienerwalzert«. Der Wiener Walzer ist quasi der (im wahrsten Sinne des Wortes) Standard-Tanz für festliche Veranstaltungen aller Art, wie z.B. Hochzeiten, Bälle, usw.

Der Wiener Walzer wird im Drei-Viertel-Takt getanzt, wie der Langsame Walzer. Er wird jedoch um ein Vielfaches schneller ausgeführt, ca. 3 Schritte pro Sekunde.

Da kommt man schnell ins Schwitzen. Ein Drehwurm ist auch vorprogrammiert, es sei denn, man gönnt sich eine kleine Pause. Fortgeschrittene entgehen diesem, indem sie abwechselnd in die eine und die andere Richtung drehen.

Beim Wiener Walzer wird die Fläche gestürmt, da braucht man sich in der Regel keine Hoffnung zu machen, Platz für raumgreifende Schritte zu haben. Dann gibt es den vom Straßenverkehr bekannten Ziehharmonika-Effekt, bis sich irgendwann die Paare gleichmäßig verteilt und eingedreht haben.

Der Wiener Walzer kennt eigentlich keine richtigen Figuren, sondern nur Rechts- oder Linksdrehungen. Zwischendrin macht man wie bereits erwähnt desöfteren eine Dreh-Pause, entweder weil der Weg versperrt, einem schwindlig oder einer der beiden Partner aus der Puste ist.

Wer den Wiener Walzer technisch sauber und damit ästhetisch schön tanzen möchte, achtet auf eine gleichmäßige Drehung ohne Pausen, eine leichte Auf- und Abbewegung (beim größeren Vorwärtsschritt leicht in die Knie gehen, eine leichte Körperneigung bei der Drehung und vor allen Dingen darauf, dass die Ferse bei einem Vorwärtsschritt zuerst aufsetzt. Richtige Könner (Profis, Turnierpaare,...) schweben regelrecht über das Parkett – jedoch garantiert nicht auf einem Ball ;-).

  1. Vierteldrehung nach rechts